Hoffnungsloses Aufstiegsunterfangen
Rubrik: Vorschau, TopnewsVon: Sandro Minelli
Fussball 3. Liga Gruppe 1: SC Menzingen - FC Küssnacht Samstag, 04. Juni 2011, 18.00 Uhr, Sportplatz Chrüzegg
Rein theoretisch haben die Küssnachter auch in der letzten Meisterschaftrunde noch Aufstiegschancen. Dies bedingt aber, dass der SK Root gegen das Tabellenschlusslicht SC Schwyz verliert und sich zusätzlich mehr als 15 Strafpunkte einfängt. Mit dieser Ausgangslage wird klar, dass das Aufstiegsrennen für den FC Küssnacht gelaufen ist. Folglich gilt es gegen den Leader SC Menzingen eine gute Leistung abzuliefern.
Entscheidende Unentschieden
Zielsetzung zu Beginn der Saison bildet das Erreichen der Aufstiegsspiele, welche nun voraussichtlich knapp nicht erreicht werden. Letztlich fehlen dem FC Küssnacht einige Zähler, welche durch die zahlreichen Unentschieden zu Beginn der Rückrunde fahrlässig verloren gingen. Mit der Unentschiedenserie gegen Steinhausen, Sins, Cham II, Ibach II und Rotkreuz vergaben die Küssnachter wichtige Punkte im Aufstiegsrennen und haben nun gegen den SC Menzingen und den SK Root das nachsehen. Zu stark war die Mannschaft hierbei durch die Verletzung von Shala Leka beeinträchtigt, welcher in den wichtigen Spielen als entscheidender Torgarant fehlte.
Letzte Partie unter Sigi Würsch
Die gesamte Saison als verloren oder gar wertlos zu bezeichnen, wäre falsch. Vielmehr konnte der scheidende Trainer Sigi Würsch die Mannschaft in der 3. Liga stabilisieren und immer den Kontakt an die Spitze halten. Erfreulich ist dazu auch die Entwicklung von Laurin Meyer, Kevin Arnold, André Greter, Angelo Marty und Noël Schweizer, welche als Küssnachter Junioren in Zukunft eine noch weit wichtigere Rolle in der Mannschaft spielen werden. Zusätzlich verbleiben auch weitere Leistungsträger beim FC Küssnacht und werden im nächsten Jahr unter dem neuen Trainer Urs Birrer das Aufstiegsunterfangen erneut in Angriff nehmen. In der letzten Partie der Rückrunde gegen den Leader SC Menzingen können die Küssnachter noch einmal beweisen, dass sie in der Mannschaft noch deutlich mehr Potenzial steckt.



