Vereinsgeschichte - 1996 bis 2005
1996 - 2006 - In einem turbulenten sechsten Jahrzehnt standen der Aufstieg der ersten Mannschaft in die 1. Liga und der Aufstieg der Damenmannschaft in die Nationalliga B im Vordergrund. In der Zwischenzeit konnte sich das Fanionteam des FC Küssnacht in der 2. Liga interregional behaupten und erreichte mit dem 2:1 Cuperfolg gegen den FC St. Gallen einen historischen Sieg. Dazu hat der FC Küssnacht seit 2006/2007 wieder eine ambitionierte und erfolgreiche 3. Liga Damenmannschaft. Trotz der verlorenen ersten Abstimmung über die Erneuerung der Sportanlage Luterbach gab der Vereinsvorstand nicht auf und konnte im Jahr 2005 den Souverän vom redimensionierten Projekt der Sanierung Luterbach überzeugen. Damit wurde der Grundstein für die Erneuerung des Kunstrasens zu einem Allwetterspielfeld und die Sanierung des Rasenspielfeldes gelegt.
· 1996 Geprägt wurden die drei Jubiläumsfeiertage des FC Küssnacht vom 14. bis 16. Juni von diversen Plauschspielen und einem reichhaltigen und vielfältigen Unterhaltungsangebot. Der Höhepunkt war natürlich das Jubiläumsspiel zwischen dem FC Luzern und dem SC Kriens. Dabei standen prominente Akteure, wie Petar Aleksandrov, René van Eck, Beat Mutter, Ludwig Kögl und Trainer Jean-Paul Brigger beim FC Luzern im Einsatz. Die Club300 Mitglieder stellten in den letzten acht Jahren dem FC Küssnacht über CHF 200'000 zur Verfügung. Die rund 190 Mitglieder des Club300 wurden dadurch für den FCK zu einem soliden finanziellen Rückhalt. Während den Weihnachtsferien fand in der Sporthalle Ebnet das erste Juniorinnen-Hallenturnier für die Kategorien A-F statt, welches sich als grosser Erfolg entpuppte.
· 1997 Nachdem die Küssnachter Damenmannschaft bereits in der Saison 1994/95 den Aufstieg in die 1. Liga realisieren konnte, gelang ihnen 1997 sogar der Aufstieg in die Nationalliga B.
· 1998 Die I. Mannschaft des FC Küssnacht wurde 2. Liga Meister und stieg in die 1. Liga auf. Ohne Niederlage wurde der Titel mit grossem Punkteabstand gewonnen. Auch die Aufstiegsspiele gewann die Mannschaft mit taktischem Geschick und fussballerischer Abgeklärtheit. Leider verunmöglichten die schlechten Spielbedingungen des Kunstrasens ein weiteres Wachstum des FC Küssnacht, eine Sanierung der Spielfelder für die Zukunft wurde unumgänglich. Der Club300 feierte das 10 jährige Jubiläum im Mythen Forum in Schwyz. Das Jahresprogramm wies zudem mehr und mehr Eigenaktivitäten auf, unter anderem traditionelle Anlässe wie Theaterbesuch in Arth, Frühlings- und Herbstapéro, Rigi-Schwinget, Club-Zmorge und der Besuch eines Fussballspiels in Mailand.
· 1999 Co-Präsident für Finanzen & Administration Stefan Kaiser übergab sein Amt nach 11 Jahren an Alois Tschopp weiter.
· 2000 Die I. Mannschaft des FC Küssnacht stieg nach zwei Jahren Zugehörigkeit in der 1. Liga in die neu gegründete 2. Liga interregional ab. Die Küssnachter Damenmannschaft ging ab der Saison 2000/2001 eine Spielgemeinschaft Küssnacht/Root ein, da nur auf diese Weise die Auflagen der Nationalliga mit einer zweiten Mannschaft erfüllt werden konnten. Neu wurde eine I. Mannschaft unter dem Namen SK Root in der NLB, eine II. Mannschaft unter dem Namen FC Küssnacht in der I. Liga und eine III. Mannschaft unter dem Namen SK Root in der 2. Liga angemeldet. Ziel war, mit der Spielgemeinschaft Root/Küssnacht zu einer festen Grösse in der Nationalliga A zu werden. Später akzeptierte der Schweizerische Fussballverband jedoch die Bildung einer Spielgemeinschaft nicht mehr länger, was zur Folge hatte, dass die Damenmannschaften des FC Küssnacht vollständig zum SK Root wechselte.
· 2001 Die Erweiterung der Sportanlage Luterbach mit dem Projekt "Weitblick" fand beim Souverän keine Mehrheit. Die weitsichtige Investition, welche den Sportvereinen einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb und der wachsenden Bevölkerung eine regelmässige sportliche Betätigung hätte ermöglichen sollen, wurde hauptsächlich aus finanziellen Gründen abgelehnt. Tiefe Steuern und Abbau der Schulden waren auch im Bezirk Küssnacht zu diesem Zeitpunkt ein Dauerthema. Der FC Küssnacht musste einen neuen Anlauf nehmen und weiterhin um die Erweiterung der Sportanlagen kämpfen. Der kaum neu ins Amt gewählte Co-Präsident für Finanzen & Administration, Alois Tschopp setze sich bei einer Neuauflage gedanklich mit einem höheren Anteil an Frondienst und mit einer stärkeren finanziellen Beteilung auseinander.
· 2002 Die I. Mannschaft des FC Küssnacht stieg in die 2. Liga regional ab und musste heftig aufpassen, nicht gleich in der Anonymität der 3. Liga zu verschwinden. Der neue Trainer Daniel Stadler arbeitete aber entschlossen am Neuaufbau der ersten Mannschaft. Der innere Kern der Mannschaft bestand vorwiegend aus den einheimischen Küssnachter Spielern Ivo Müller, Werner Müller, Marcel Waller, Christoph Müller, Adrian Winiger, Sven Stuhldreier und Marc Noser. Zusätzlich konnte Saredi AG als neuer Hauptsponsor, Isenschmid AG und Arthur Weber Stahl AG als neue Co-Sponsoren der ersten Mannschaft gewonnen werden.
· 2004 Der FC Küssnacht eröffnete einen zweckgebundenen Fonds Erneuerung Sportanlage Luterbach, um sich finanziell stärker an den Kosten der Sanierung engagieren zu können. Bereits im Jahr 2004 beinhaltete dieser Fond einen Betrag von CHF 25'000. Dazu stieg die I. Mannschaft des FC Küssnacht wieder in die 2. Liga interregional auf und krönte die erfolgreiche Saison noch zusätzlich mit dem Cup-Sieg des Innerschweizerischen Fussballverbandes.
· 2005 In diesem Jahr gelang dem FC Küssnacht der historische Höhepunkt seiner Vereinsgeschichte. Mit dem national und international für eine Sensation sorgenden 2:1 Cuperfolg im 1/16-Final gegen den Super League Verein FC St. Gallen qualifizierten sich die Küssnachter für den 1/8 Final im Schweizer Cup der letzten 64 Mannschaften, nachdem sie zuvor den FC Meilen im 1/32 Final auswärts besiegt hatten. Im 1/8 Final scheiterten sie infolge der WM Barragespiele Schweiz-Türkei eine Woche vor Weihnachten bei klirrender Kälte zuhause knapp mit 1:2 Toren gegen den FC Locarno. Trotzdem bleibt diese spielerische Glanzleistung vielen Küssnachtern in langer Erinnerung, besuchten doch über 3000 Zuschauer das Spiel FC Küssnacht - FC St. Gallen und feierten nach dem Spiel im Festzelt und im Sportareal bis in die frühen Morgenstunden. Im gleichen Jahr wurde das Projekt zur Erneuerung Sportanlage Luterbach vom Souverän in einer redimensionierten Version gutgeheissen. Es beinhaltete unter anderem die Erstellung eines neuen Allwetterspielfeldes am gleichen Standort, die Erweiterung der Finnenbahn und die Sanierung des Hauptrasenfeldes. Aufgegeben wurde dagegen vorderhand die Erweiterung der Sportanlage Luterbach um ein zusätzliches Rasenspielfeld, da dieses durch den neuartigen Allwetterplatz nicht unmittelbar erforderlich wurde. Der FC Küssnacht und der Turnverein Küssnacht beteiligten sich an den Gesamtkosten von CHF 1,75 Mio. mit CHF 100'000 direkt (Verwendung des zweckgebundenen Fonds) und in Form von Frondienst.




